Was ist eigentlich…?

Hier eine kleine Sammlung der wichtigsten Begriffe rund um das Thema Fotografie. Die Liste wird ständig erweitert, Kommentare und Anregungen sind willkommen!

APS-C

Das “Advanced Photo System Classic”, ursprünglich aus der analogen Fotografie stammend, bezeichnet ein Sensorformat von etwa 23 x 15mm, wie es an digitalen Kameras verwendet wird.

Blende

Als Blende oder Blendenöffnung bezeichnet man das im Objektiv einer Kamera angeordnete Lamellensystem, welches sowohl die Menge des einfallenden Lichtes, als auch die später im Bild vorhandene Schärfentiefe reguliert. Hierbei gilt: Je größer die Blendenzahl, desto kleiner die Öffnung der Blende, also desto weniger einfallendens Licht und desto größer der Schärfebereich.

Crop-Faktor

Der Crop-Faktor beschreibt den darstellbaren Bildwinkel bei eines bestimmten Kombination von Brennweite eines Objektives und Format des Sensor der Kamera. Einfach gesagt gilt bei gleicher Brennweite: Je größer der Sensors der Kamera, desto größer der Bildwinkel, desto mehr wird also auf dem Bild dargestellt.

Beipiel: Die EOS 5D Mark II hat einen Vollformatsensor von 36 x 24mm. Auf dieses Format werden kleinere Formate referenziert, Vollformat hat also einen Crop-Faktor von 1.0. Die kleine EOS 350D dagegen hat einen Sensor von 23 x 15mm und damit im Vergleich zum Vollformat einen Cropfaktor von 1.6. Das heißt nun folgendes: Durch den kleineren Bildausschnitt der 350D kommt einem fälschlicherweise die Brennweite länger vor, und zwar um den Faktor 1,6. In Wirklichkeit ist das Bild aber lediglich beschnitten.

EOS

EOS (“Electro-Optical-System”) ist die Bezeichnung für Canons Familien an analogen und digitalen (“D”) Spiegelreflexkamera.

HDR

als “High Dynamik Range”-Bild bezeichnet man ein Bild von hohem Dynamikumfang, wie es ein Einzelbild nicht darstellen könnte. HDR-Bilder sind also immer zusammengesetzt aus mehreren Einzelaufnahmen desselben Objektes, jedoch bei unterschiedlichen Belichtungseinstellungen. Solche Bilder können, sofern korrekt verarbeitet, sämtliche in der Natur vorkommenden Helligkeitsunterschiede in einem Bild vereinen. Der Eindruck ist also ähnlich dem des menschlichen Auges.

Man stelle sich eine Situation vor: Man befindet sich in der Mitte eines Raumes und sieht aus dem Fenster. Das Auge kann nun sowohl die Helligkeit innerhalb des Raumes als auch die Helligkeit von draußen korrekt kombiniert darstellen. Wer schonmal versucht hat, so eine Situation zu fotografieren, weiß, was gemeint ist. Ohne HDR ist das unmöglich.

Entweder ist der Raum korrekt belichtet und alles im Fenster komplett überstrahlt und weiß, oder eben der Garten im Fenster korrekt belichtet und der Raum total unterbelichtet und schwarz. Ein HDRI (“Image”) verbindet nun diese beiden Belichtungseinstellungen zu einen Gesamtbild.

Schärfentiefe

Die Schärfentefe und umgangssprachlich auch  Tiefenschärfe bezeichnet den in den Raum hineinragenden scharfen Bereich eine Bildes. Durch entsprechendes Einstellen z.B. der Blende lässt sich durch die Schärfentiefe gezielt ein Objekt im Bild freistellen (=scharfstellen), so dass das Augenmerk des Betrachters darauf gelenkt wird.

Bilder mit kleiner Schärfentiefe sind zum Beispiel klassische Portraitfotos, bei denen nur die Büste der abgebildeten Person scharf, der Hintergrund jedoch weich verschwommen erscheint. Eine große Schärfentiefe kommt zum Beispiel gern in der Landschaftsfotografie zum Einsatz. Bei einer großen räumlichen Tiefe lassen sich auf diese Weise sowohl Objekte im Vordergrund, wie etwa ein Baum, als auch der gesamte dahinter liegende Raum, also etwa ein See, ein Gebirge usw., scharf abbilden.

Vollformat

Als Vollformat (“VF”) bezeichnet man den Bildsensor eine Digitlkamera, dessen Größe der eines Kleinbildfilmes entspricht, also etwa 36 x 24mm.

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