Re: BlogTimes geht erneut auf Blogsuche

“Wieder einmal sind alle Blogger und auch Leser aufgerufen bei dieser Aktion mitzumachen um zu einer aktuellen Übersicht der deutschsprachigen Fotografieblogs beizutragen.”

Seit wann besteht Dein Fotografieblog?

Seit Dezember 2010.

Welche Schwerpunktthemen behandelt Dein Blog?

Digitale und analoge Fotografie, Technik, Entwicklung, sowie alles drumherum.

Wieviel Beiträge veröffentlichst Du durchschnittlich pro Woche?

Etwa drei bis fünf Beiträge.

Welche fotografischen Bereiche interessieren Dich in der Fotografie?

Street, Landschaft, Architektur, Dokumentation.

Musikempfehlung: Moby – Destroyed

Mal wieder kurz was nebenbei. Bereits im Mai erschien das neue Album von Moby. Nachdem ich es, vor allem im Auto, immernoch rauf und runter höre, möchte ich mal eine fixe Empfehlung aussprechen. Fans werden häufig Ähnlichkeiten zu älteren Alben wie Play oder 18 erkennen, jedoch überzeugt dieses durch eine durchgehend melancholische, harmonische Grundstimmung. Interessierte sollten übrigens mal einen Blick auf die Limited Edition werfen. Moby ist ja bekanntlich auch Fotograf, folglich enthält das Booklet einen kleinen Bildband mit zum Album passenden, interessanten Motiven menschenleerer Hotels oder Flughäfen. Ich persönlich mag die Stücke mit Vocals nicht besonders, die einprägsamen akustischen Tracks dafür umso mehr. Ist aber freilich subjektives Empfinden. Durchweg ein interessantes Electro-Album mit stimmungsvollen Melodien.

Moby – Lacrimae

Freelensing – ein paar Eindrücke

Ja das gibt’s. Und zwar schon recht lange. Schon vor einiger Zeit habe ich auf kwerfeldein, sowie bei Julia und Marcus reichlich Interessantes dazu gelesen und gesehen. Warum also nicht mal selbst ausprobieren? Kurz erklärt: Beim Freelensing geht es darum, ein Objektiv lediglich an das Kameragehäuse anzusetzen, nicht aber zu adaptieren. Schon durch minimale Schwenkbewegungen verschiebt sich die abgebildete Schärfeebene des Bildes, womit sich eindrucksvolle Effekte erzielen lassen.

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Dinge in meinem Rucksack

Ich schaue mir gerne Dinge an. Besonders gerne die von anderen Leuten. Es stimmt schon, dass man am Hab und Gut eines Menschen ein wenig über dessen Persönlichkeit erfährt. Mal wieder mit der RSS-Achterbahn unterwegs, bin ich bei Martin auf einen interessanten Artikel über sein “Immerdabei”-Zeugs gestoßen. Die Idee ist natürlich keinesfalls neu, zurückverfolgen konnte ich sie von eben Martin zu IvyPhilippFelix, Andreas und Marcus. Alle haben einfach mal ihr Zeug gepostet und genau das mach ich jetzt auch. Einfach so. Krass.

Bei mir ist’s allerdings etwas mehr als bei den meisten anderen, vor allem deswegen, weil ich noch studiere. Deswegen einfach mal der durchschnittliche Inhalt meines Rucksacks.

  1. Burton Rucksack. Hab ich zu Beginn des Studiums gekauft um cool zu wirken. Funktioniert zuverlässig.
  2. Buch “Technische Thermodynamik”. Wie gesagt, Student.
  3. Tempos. Weil ich total hip bin.
  4. Eine Schnellwechselplatte. Fliegt ohne Grund im Rucksack rum. Irgendwann hat sie ihre große Stunde.
  5. Stifte.
  6. Geld. Einnahmen aus Schutzgeldabgaben.
  7. Feuerzeug.
  8. Film. Logischerweise nicht immer derselbe. Mein Herz schlägt für Delta 100.
  9. Olympus XA. Perfekt für immer.
  10. Maus-Drink. Ein Werbegeschenk, wurde mir mal zugesteckt. Wird langsam trüb.
  11. Minzdrops. Von meiner besseren Hälfte. Wahrscheinlich nicht ganz uneigennützig verschenkt.
  12. Schlüssel. Für Türen und Autos. Oder deren Lacke.
  13. Geldbeutel. I’m rich.
  14. Lehrstuhl-Unterlagen. Aus richtigem Papier, dem kindle der Zukunft.
  15. Sennheiser In-ears. Essentiell.
  16. Ein kleiner Eiffelturm. Nicht der echte.
  17. Uhr. Ein China-Gadget für 3 Euro. Kann per IR so ziemlich alle Empfänger wie z.B. Fernseher ansteuern. Funktioniert tatsächlich.
  18. MacBook. Ohne geht nix.

So, das war’s schon. Wer nun Lust hat, fühle sich aufgefordert mitzumachen und zu pingen bis die Finger bluten.

Vergessen geht immer…

…leicht von der Hand. Manchmal glaub ich, schon erste Anzeichen partieller Amnesie an mir zu erkennen. Wo war ich am Wochenende vor zwei Wochen? Wie habe ich noch gleich meinen letzten Geburtstag verbracht? Was habe ich eigentlich gestern früh gegessen? Und wieso habe ich schon wieder keine Hose an? Ist natürlich übertrieben, aber im Grunde war. Bei aller aktiven Entschleunigung, die Welt dreht sich immer schneller, wir sind hier, da, und schon wieder woanders. International. Vernetzt. Gesichter kommen und gehen. Schon wieder vergessen. Wie hieß der noch gleich? Naja, ich sage einfach nur “Hallo!”.

Bei Alltäglichem finde ich diese Tatsache zwar schade, jedoch nicht unbedingt besorgniserregend. Habe ja auch gar keine Zeit, mir darüber ausgiebig Gedanken zu machen, muss schon wieder weiter. Uni, Arbeit, Meeting, Pott. Wirklich weh tut das Ganze allerdings bei wirklich merkenswerten Ereignissen. Urlaube, um ein Beispiel zu nennen. Selbiges ziehe ich heran, weil mir gerade letztens ein paar Bilder in die Hände fielen. Aufgenommen mit einem steinzeitlichen Handy von der Größe einer Coladose, auf den PC und von dort auf die externe Festplatte kopiert, haben die über den iMac irgendwie den Weg auf mein iPhone und schließlich in Instagram gefunden. Ah, Urlaub in Spanien, das waren schöne Zeiten. Aber so richtig wollen mir die vielen Details der “schönen Zeiten” nicht einfallen. Spanien, Camping mit Freunden, gesoffen und gefeiert. Eckpfeiler, nicht mehr eigentlich. Umso glücklicher bin ich, dass ich von den meisten “schönen Zeiten” noch Bilder oder Videos habe. Perfekt zur aktiven Entschleunigung. Auch wenn’s nur die paar Sekunden Lächeln beim ersten Gedankenblitz sind, sie sind unbezahlbar. So, und nun muss ich wieder. Rund um die Welt. Bis in zwei Stunden dann…

Durchgezogen: Bilder mit der Olympus XA #2

So, ich schiebe mal fix einen Schwung Bilder aus dem zweiten Film hinterher. Diesmal ein Delta 100, standentwickelt in Caffenol. Selbige Suppe kann ich übrigens, neben der Kamera, nur empfehlen.

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The Shins will change your life

Mal was Kleines nebenbei. Großartiger Song, wirklich sehenswerter Film.

Think minimal

Habe mich mal wieder im CSS ausgetobt. Sidebar fliegt raus, da unnötig. Die wichtigsten Sachen wie die Suche und social links bleiben oben, den Rest gibt’s im footer. Schön minimalistisch. Kann allerdings keine Aussage über etwaige Konstanz treffen, hier und da plagt mich immer mal wieder die Layout-Wut. Prosit.

Durchgezogen: Bilder mit der Olympus XA #1

So, mittlerweile habe ich mit der kleinen Olympus zwei Filme verschossen. Eine kleine Auswahl des ersten Filmes gibt’s nun hier. Hab leider vergessen was es genau war, glaube ein APX oder Delta 100. Außerdem war ich faul, DM hat für mich entwickelt. Was soll’s. Die Kamera ist klasse, bildet erstaunlich gut ab, das Handling ist zunächst fummelig, dann gewöhnungsbedürftig, später genial.

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Wie am ersten Tag…

…funktioniert das gute Stück. Ich weiß, ich habe hier und da schon viel angegeben. Zu Recht, wie ich finde. Die Kleine ist einfach ein Schmuckstück. Je mehr ich ich mit ihr befasse, desto glücklicher werde ich ob des mehr als angemessenen Preises für dieses perfektionierte Werkzeug. Gefreut hab ich mich wie ein Schnitzel als ich das relativ notdürftig umwickelte Päckchen aufgerissen habe. Zwei Filme habe ich schon voller Übereifer verschossen, einen davon gnadenlos unterbelichtet. Der zweite war perfekt. Ich schätze die Zeiten. Wenn schon vollmechanisch, dann richtig. Hab ich schon erwähnt, dass die Kamera eine wirkliche Augenweide ist? Bis jetzt die schönste die ich je verwendet habe, und ich bin freilich kein Fanboy. Als hätte sie nie zuvor einen Film gesehen, steht sie nun hier wie am ersten Tag nach dem Werk (also 1949). Keine Delle, kein Kratzer, kein Abrieb, keine Trübung, Verunreinigung oder Einschluss. Einfach herrlich. Man muss sich ja auch mal was gönnen. Bald gibt’s einen kleinen Erfahrungsbericht und ein paar Bilder. Ich werde mich nun weiter ergötzen.