Freelensing – ein paar Eindrücke

Ja das gibt’s. Und zwar schon recht lange. Schon vor einiger Zeit habe ich auf kwerfeldein, sowie bei Julia und Marcus reichlich Interessantes dazu gelesen und gesehen. Warum also nicht mal selbst ausprobieren? Kurz erklärt: Beim Freelensing geht es darum, ein Objektiv lediglich an das Kameragehäuse anzusetzen, nicht aber zu adaptieren. Schon durch minimale Schwenkbewegungen verschiebt sich die abgebildete Schärfeebene des Bildes, womit sich eindrucksvolle Effekte erzielen lassen.

Viel möchte ich an dieser Stelle noch nicht dazu sagen, das Thema wird mir in nächster Zeit einen gesonderten Artikel wert sein, in welchem ich dann auch ein wenig auf technische Feinheiten eingehen will. Für alle, die es nicht erwarten können und gleich losrennen, nur soviel: Das Innere der Kamera liegt frei. Dementsprechend kann unter Umständen Staub eintreten. Kein Weltuntergang, aber man sollte sich der Risiken bewusst sein. Ich habe diese Technik deshalb erstmal mit der alten 350D und einem noch älteren Objektiv von Zeiss (das von der Contax D) ausprobiert.

9 thoughts on “Freelensing – ein paar Eindrücke”

  1. Sieht interessant aus – das werde ich wohl auch mal probieren…irgendwann. Danke für die Anregung. Hübsche Fotos auch.

  2. Danke sehr. Muss aber zugeben, dass mir Marcus’ Ergebnisse fast besser gefallen, ich glaube im Makrobereich lassen sich leichter gute Ergebnisse erzielen. Auf normale oder weite Distanz, wie bei den Fotos hier, wirds wirklich kniffelig, vor allem ohne LiveView. Da machen wirklich Millimeterbruchteile die Fokusebene aus.

    Macht aber wirklich viel Spaß, auch wenns mit “richtigem” TS nicht vergleichbar ist, da die Ergbenisse zwar vom Prinzip gleich sind, der Effekt durch die rein manuelle Kontrolle aber oft “wilder” wirkt.

  3. Da bin ich schon mal sehr gespannt auf den richtigen Artikel zum Thema!! Schaut schon ziemlich interessant aus und motiviert mich das auch mal zu probieren!

    1. Na dann mal los, dann kann ich gleich was zusammentragen für den Artikel 😀

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