5.11.2011
Gastartikel: Erste Schnappschüsse mit dem Canon EF 70-200mm ƒ/2.8 IS II

Nicht nur ich, auch Chris hat sich ein neues Objektiv gegönnt. Hier ein paar Zeilen von ihm.

Nach einiger Recherche, welches Teleobjektiv ich mir denn nun kaufen sollte, stellte sich heraus, dass die Wahl entweder auf das 70-200mm ƒ/4 L IS oder auf das 70-200mm ƒ/2.8 IS II fällt. Auf jeden Fall wollte ich einen Bildstabilisator, da ich gerne freihand fotografiere. Unsicher war ich mir noch, ob ich das relativ hohe Gewicht der lichtstarken Version mit mir herum tragen will. Auch der Preis der lichtstarken Version, welcher doppelt so hoch ausfällt wie der der ƒ/4 Version, musste bedacht werden.
Nach einem Test im Laden bemerkte ich sofort den unerwartet großen Unterschied zwischen den beiden Objektiven. Das 2.8er hat einen deutlich besseren Bildstabilisator verbaut. Bis zu einer Belichtungszeit von nur 1/20s konnte ich freihand scharfe Bilder machen – trotz 200mm am Crop-Sensor. Außerdem ist es bei Blende 2.8 bereits extrem scharf. Bisher ist es das einzige Objektiv, dass meinen 18 MP Sensor der Canon 60D komplett ausreizen konnte. Auch der Autofokus scheint mir mit der lichtstärkeren Version deutlich treffsicherer zu sein. Insgesamt hatte ich von der teureren Version einen deutlich besseren Eindruck und so fiel die Wahl dann relativ einfach.

Leider hat für die ersten Testbilder vorerst gutes Licht gefehlt. Im “Einheitsgrau” macht das Fotografieren eher weniger Spaß. Schlussendlich sind wir am vergangenen Montag zum Dechsendorfer Weiher gefahren um dort ein paar Bilder bei sonnigem Herbstwetter zu machen. Herausgekommen sind die folgenden Bilder, welche so einem Objektiv zwar nicht unbedingt würdig sind, aber als erster Eindruck ausreichend sein sollten.








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