Fotografien, 3/2012

Paris also. Wie es dazu kam? Olga schreibt derzeit an einer Hausarbeit über Schloss Versailles und beklagte sich, nicht ausreichend hochauflösende Architekturaufnahmen zur Verfügung zu haben. “Kein Problem”, scherze ich, “wir fahren hin und machen welche!” Nachdem es allerdings nicht sehr wirtschaftlich gewesen wäre, nur mal eben nach Versailles zu düsen, paar Fotos zu machen und wieder heimzufahren, entschieden wir uns, das Ganze direkt mit einem kleinen Städtetrip nach Paris zu verbinden.
Wir also ab ins Reisebüro unseres Vertrauens und ein Hotel gebucht. Kein Schnickschnack, hauptsache gute Lage und fließend Wasser. Da die ganze Chose doch relativ spontan ablief, waren uns Flug und Bahn zu teuer. Also ab in die Karre und rauf auf die Autobahn.

So, was mitnehmen? Damals in Amerika habe ichs ja vollkommen übetrieben und die komplette digitale Ausrüstung mitgeschleppt, man könnte sonst ja für gewissen Momente nicht ausreichend ausgestattet sein. Natürlich Mist. Rom letzten Jahres dann auch fast nur digital, die Bessa war ja nur als Goodie dabei. Auch Mist. So richtig Film gibts ja hier erst seit einem knappen Jahr, das erste Mal ausschließlich Film gab’s in München. Aber gut, da dachte ich mir, ist ja “nur” München. Da bin ich mehrmals im Jahr, wenn was schiefgehen sollte ist’s halb so wild. Schon besser.
Naja gut, die letzten Monate dann lief der ganze Prozess von Aufnahme zum Negativ/Scan immer besser und ich hatte eh recht wenig Lust auf Digitales. Also mal zwei Kameras und ein Dutzend Filme eingepackt und ab dafür. Beim Entwickeln dann war mir allerdings etwas mulmig. Fehler bei Aufnahme oder Entwicklung, und es gibt einfach mal keine schönen Erinnerungsfotos vom Eiffelturm, sondern weiße Silhouetten vor weißen Hintergrund. Glücklicherweise ist alles gut gelaufen, sogar besser als erwartet.
Anschließend hab ich lange überlegt, ob ich alles wieder splitten soll wie bei den Rom-Einträgen, entschied mich aber dagegen. Aus der Laune heraus. Ich weiß, es sind extrem viele Bilder, aber was soll’s. Hier kommen ein paar Eindrücke aus Paris.

Pause nach der Hälfte der Strecke. Wetter gut, Verkehr minimal, sind sehr gut voran gekommen.
Ein Blick aus unseren Fenster
Zwar relativ langweilig, doch die Farbtöne waren sehr schön, so dass ich noch ein Großes aufgenommen habe. Finde die Unschärfe interessant, woher kommt sowas? Unplanlage des Films?
Nachdem wir uns kurz ausgeruht hatten (7h Fahrt), machten wir uns an die erste Erkundung. Schon nach den ersten Metern hatte ich mich in der beeindruckenden Architektur verloren.
Ab in die Metro. Wir hatten uns vorher Wochentickets besorgt und konnten also unbegrenzt durch die Gegend fahren.
Erste Station: Îsle de Paris. Traumhaftes Wetter.
Noch eines in Farbe hinterher.
Ich glaub ich habe 80% der Zeit mit f/2.8 fotografiert, keine Ahnung warum. Ist ja eigentlich kontrproduktiv bei Street. Mir egal, bin hart drauf. Das hier gefällt mir gut, ich glaube das ist so die maximale Entfernung, bei der sich das Motiv noch vom Hintergrund abhebt.
 
Russen. Sind überall und sofort auszumachen. Bin da mittlerweile trainiert.
Nicht ideal komponiert, aber der “Rahmen” gefiel mir.
Die beiden machtens richtig. Schien mir eine gute Art, Paris zu erkunden bzw. sich dort fortzubewegen.
Justizpalast oder so, bin nicht mehr sicher.
Schaut im Sommer bestimmt noch schöner aus.
Sie ist entsetzt ob des riesigen Fussels rechts. Beim ersten Film hat mir die Dynamik gut gefallen. Trix boxspeed. Plusx wäre vielleicht noch schöne gekommen.
Beim freundlichen Crêpesmann um die Ecke. Nicht mal schlecht die Tonwerte für Trix.
Olga hat sich natürlich gleich mal angestellt. Ich nutzte die Zeit und hielt Ausschau nach Motiven. Rechts der typische Franzose. Keine Ahnung warum, ich wüsste sofort, in welchem Land ich mich befinde, sähe ich so jemanden.
 
Mhh, leider abgeschnitten, aber schöne Szene fand ich.
 
 
Oh hallo, nette Vögilein…
WTFFFF?!
 
Vor Nôtre-Dame.
Ab und zu hab ich auchmal die Sehenswürdigkeiten festgehalten. Aber eher für die Familie zum gucken. Oma ist nicht so der Streettog…
 
Sehr sehr dunkel. 1/8s glaube ich, offen. Luxflares for free.
Ich frage mich, ob die Menschen dort wirklich zur Ruhe kommen. Außenrum fließt der Strom an nervenden Touristen. Ich versuche bei sowas immer möglichst still und unauffällig zu bleiben.
Schönes Licht immerhin, wenn auch wenig davon.
Er machte auch Fotos.
 
Kommt leider nicht schön rüber. Hier habense mehrere Automaten aufgestellt, an denen man sich direkt vor Ort eine Nôtre-Dame-Münze kaufen kann. Pietätvoll…
Olga untersucht das Mauerwerk.
Nächster Film, erstmal trix +2 eingeworfen.
 
Dementsprechend hart waren tagsüber die Kontraste.
 
 
Bin froh, dass wir mit dem Wetter so ein Glück hatten. So konnte ich gleich am ersten Abend den Film vollmachen. Sind aber am Ende nur zwei geworden.
 
 
 
 
Zurück in die Metro.
Die Szene hier schien mir fast schon ZU klassich. Egal, nette Linienführung.;
Faszinierend auch, wie wirklich alle gesellschaftlichen Schichten neben- und miteinander in der Metro verkehren.
Sieht nach Spaß aus.
Erstmal Abendessen.
 
 
 
Diese Säulen für Elektroautos sahen wir mehrerorts. Forschrittlich.
Weiß gar nicht, was sie da machte. Sieht nach einem Moment der Ruhe in der Hektik drumherum aus.
Dann wurde es Abend, der trix +2 konnte endlich glänzen. Sie war auch Touristin und fragte sich nach dem Weg durch.
Erstmal die cuisine parisienne ausprobieren.
Manchmal könnte ich mich für zu hastiges Abdrücken watschen.
Sieht schlimmer aus als es ist. Unser Hotel (das Victoria rechts) lag sehr zentrumsnah in einem guten Viertel. Wahrscheinlich sind alle Hotels in dieser Gasse empfehlenswert für junge Leute.
Ich nenne es: Der doppelte Seb.
 
 
Der nächste Morgen. Gleich zu sehen, viel härtere Kontraste bei Tageslicht. War allgemein immer eine Herausforderung, mit dem Film vom Vorabend, welcher ja meistens gepusht ist, bei Tageslicht richtig umzugehen.
 
 
Ich gebe zu, so richtig nah ran traue ich mich noch nicht. Wird aber besser.
Erstmal ne Pause.
Spooky!
Acros ab hier. Besser für den sonnigen Tag. Trotzdem eigentlich schon an der Grenze, da ich ja meist relativ offen fotografiert habe.
 
 
Gibt schon wirklich schöne Tonwerte der Acros.
Wir machten uns auf den Weg ins Montmartreviertel. Bei der Station Invalides mussten wir umsteigen. Ich war fasziniert, dass die Metro hier oberirdisch fährt.
Keine Ahnung, was sein Job ist.
Kategorie: Olga in front of things.
Selbstportraits mit dem Lux sind sone Sache. Mein altes v2 hat noch 0.9m Mindestabstand.
 
Netter alter Mann mit Brille.
Auf dem Weg rauf auf den Hügel kamen wir am Friedhof von Montmartre vorbei.
Schönes, weiches Licht. Klasse auch, dass die Schnellstraße direkt über dem Friedhof verläuft O_o
Mal eines auf die Lichter, der Vollständigkeit halber.
 
 
Lässt sich schon sehr schön spazieren da, auch wenns ein Friedhof ist. Die ganzen Krypten und Gräber haben schon was für sich…
War mir einen frame wert.
Ich weiß gar nicht mehr, ob das hier Absicht oder Versehen war. Aber es gefällt mir, vor allem wegen der Laternen.
Stillleben?
Montmartre war mein persönliches Highlight. Das Ambiente in dem Viertel ist einfach unvergleichlich, überall kleine Geschäfte, Ateliers und Marktstände…
In den kleinen Gassen waren glücklicherweise relativ wenige Touristen unterwegs.
Auf dem Platz, Name vergessen, stellen täglich die ansässigen Künstler ihre Werk aus. Darum herum natürlich ein überteuertes Café nach dem anderen.
 
Eines meiner Lieblingsbilder. Auch nicht so hell wie viele andere geworden. Denke, so sollen Acros-Tonwerte aussehen.
Blick über Paris.
Sacre-Coer ist schon schön anzusehen, aus architektonischer Sicht. Durch die Sonne strahlte die Kirche so unglaublich hell, dass ich glaube ich am Anschlag fotografieren musste. Daher auch der verhältnismäßig dunkle Himmel.
Nice Shoes. Details sind alles.
Mal wieder dunkel, wenngleich nicht so dunkel wie in Nôtre-Dame. 1/4s hier.
Ohne die Touristen wäre das hier wohl nur halb so interessant. Sie nerven zwar oft, aber gehören eben auch irgendwie dazu.
Mama sagt, das Bild heißt “der rote Schal”.
Der Mann auf dem Pfeiler war die Hauptattraktion der Szenerie. Scheiss auf Kultur, der Typ hat bestimmt 20 Minuten den Ball jongliert.
Nochmal ein Blick zurück.
Ja, die schauen alle dem Typen zu. Nicht der Kirche, pfff
Mark Zuckerberg ist auch fasziniert.
So, plusx ab hier.
Hallo Wollknäuel.
Schön ruhig im Viertel -.-
Nicht so geworden wie ich wollte. Fokus sollte auf dem Typen rechts liegen. Gönnt sich ein Nickerchen.
Wieder schöne Dynamik. Und nun, acros oder plusx? Mir gefallen soweit beide. Plusx vielleicht etwas mehr.
 
 
Alles Glück, wie immer.
Neugieriger Junge.
 
 
Olga war ganz stolz, mit der von mir geschenkten Diana zu fotografieren. Stellte sich heraus, die Kamera hat nen Hau, es wurden exakt 0 frames belichtet -.-
Manchmal, wenn versehentliche Fehler ein schöneres Bild als das eigentlich gewollte produzieren.
Am späten Nachmittag gings dann zum Eiffelturm. Kategorie: Olga in front of things.
Und eines für die Familie.
 
pwnd.
Auf dem Weg vom Trocadéro zum Eiffelturm, erstmal nen kleinen Snack geholt.
Blick über die Seine, langsam setzte die Dämmerung ein.
Hübsche Werbung.
 
So langsam wurde es tricky, hatte immernoch den plusx drin. Zeiten bei 1/8s.
Fand den Anblick interessant, quasi das Innenleben des Konstrukts. 1/4s, wirkt irgendwie surreal. Im Nachhinein gefällt mir die Bildwirkung, habe mal einen Ausdruck gemacht.
Gegenüberliegender Pfeiler. Die Leute dort standen an, um den Turm per Treppe zu erklimmen. Wir waren faul und fuhren mit dem Aufzug. Wartezeit allerdings über eine Stunde, und es wurde verdammt kalt -.-
Ab hier wieder trix +2. Endlich wieder entspannte Zeiten bei Dämmerung.
Langsam wurde es kalt. Richtig kalt. Wir standen mittlerweile schon ne gute Stunde an.
 
 
Schöner Ausblick. 1/8s.
Die Scheinwerfer gehören den Booten, die auch Abends die Touristen über die Seine schippern und dabei das Ufer anstrahlen.
 
 
Der Portra +1 wurde leider nicht so top, zumindest die Aufnahmen bei kompletter Dunkelheit. Bei der Leica gehen 1/4s aus der Hand ja noch, mit der Kiev aber fast unmöglich.
Die einzige Aufnahme, die mir einigermaßen gefallen hat.
 
Trix +2 ist schon herrlich für nachts. +3 Wäre eigentlich noch besser, aber wie bereits angesprochen musste ich ja immer den Kompromiss beachten. Der Film wurde wie vermutet abends nicht mehr voll, sodass ich am nächsten Morgen damit weiter machen musste. Und +3 bei Sonnenschein ist wirklich nicht so prächtig. +2 geht schon noch.
 
Wieder im Warmen.
Danach sind wir vom Eiffelturm übers Marsfeld zur École Militaire spaziert.
Jogger unterwegs. Hätte nicht gedacht dass man die so gut erkennt.
Wieder auf der Straße.
 
Die kleinen Kioske haben scheinbar zu jeder Tages- und Nachtzeit geöffnet. So sieht der Typ auch aus…
 
Hüte!
Auch Touristen. Detail sind alles.
 
Nächster Tag, Versailles stand auf dem Plan. Vom Zentrum aus sind es etwa 20 Minuten mit der RER.
Metro + hidden black guy.
Lol, angekommen in Versailles reihten wir uns erstmal in einer Schlange am Bahnhof an, da man bereits dort Tickets kaufen konnte. Nach etwa einer Viertelstunde fiel uns auf, wie dämlich wir doch sind. EU-Bürger unter 26 Jahren kommen nämlich kostenlos rein.
Versailles. Knallende Sonne, üble Kontraste mit dem trix +2 vom Vorabend.
 
 
Der Delta in der Kiev war deutlich besser für das Licht. Allerdings wie immer Leaks, die treiben mich noch in den Wahnsinn.
Der einzige Tag, an dem wir auch digital fotografiert haben. Olga brauchte ja Architekturaufnahmen der Fassade für ihre Hausarbeit. Da ich kein Weitwinkel für Vollformat habe, nahm ich die alte 40D und das Sigma mit, liefert absolut zufriedenstellende Ergebnisse.
 
Hier gefallen mir ausnahmsweise die krasse Kontraste sehr gut. Schön psychedelisch…
Habe extra gewartet, bis jemand auf der rechten Seite vorbeilief. Schien mir ein schöner Gegensatz zur linken, helleren Seite.
Schön leer wars auch, ja.
Das ganze Versailleszeugs fande ich jetzt nicht so interessant zu fotografieren, gibts ja schon zu Hauf. Die kleinen Dinge fand ich viel spannender, wie etwa den Herrn hier. Frage mich, was die bedeuten.
 
 
Ab hier dann normaler trix. Gleich etwas weicher und schönere Dynamik.
Die schienen sehr interessiert.
 
Spiegelsaal. Mir schien klar, was zu tun war 😀
Nettes Licht.
 
 
Danach erstmal ein überteuertes Sandwich gegriffen und Richtung Gartenanlage. Auf den Stufen lässt sichs aushalten. Bin Profi, war ja schonmal da.
Mich wundert, dass der Delta so schön geworden ist, habe fast alles geschätzt und nachträglich nur etwas geschärft.
 
Wir haben uns dagegen entschieden, den Garten abzulaufen. Viiiiel zu anstrengend.
 
 
Olga hat fleißig geknipst.
Der halbe Tag war rum, wieder am Bahnhof. Die Lampen machen was her, finde ich.
Saßen bereits im Zug, als ich diese Szene entdeckte. Die junge Frau versuchte bestimmt 15 Minuten, etwas aus dem Automaten zu ziehen, ohne Erfolg.
Nette Linien.
 
 
Spaziergang am späten Nachmittag, herrliches Trixwetter.
 
Immernoch der üble Portra. Das hier ist aber ganz schön geworden.
Farben overflow.
Sie hatten eine angeregte Diskussion. Tolle Töne.
Eins für Chris…
 
Ok, ich hatte es versprochen. Ein wenig Shopping hebt die Laune, wenn auch nicht meine.
 
Hier kam leider genau im falschen Moment der Bus vorbei. Konnte nicht länger warten, nach einer Sekunde war alles vorbei.
 
 
Metro, immer was los.
Olga im Paradies
Ich nennen es: Der dreifache Seb.
Nächster Tag, Montparnasseviertel, Acros.
Das Viertel schien ziemlich langweilig, abgesehen von der einen, belebten Marktstraße.
Aussenseiter.
 
 
Auf dem hier entdecke ich jedesmal beim Betrachten eine neue Person.
 
Langweilig, aber zufällig fielen hier genau die Linien der Kiste mit der Schürze der Frau zusammen. Wieder mal Linien…
Olga hatte also die Idee, vom Dach des Tour Montparnasse den Ausblick zu genießen. Ist glaueb ich das höchste Gebäude in der Gegend. Schöne Schärfe mit dem Acros.
Und schöne Farben mit dem Pro400. Der Film war nach Paris noch halbleer und ich habe ne Woche später ein paar Bilder gemacht. Dummerweise hatte ich mir den speed nicht aufgeschrieben und dachte, ich hatte ihn +2 geschossen. Also schoss ich die restlichen Bilder auf 1600 ASA und hab ihn auch so entwickelt. Die Negative aus Paris war zwar sehr sehr überentwickelt, aber interessanterweise sogut wie nicht in Mitleidenschaft gezogen. In Lightroom etwas die Belichtung runtergeschraubt und die Bilder waren tatsächlich recht gut. Hab mittlerweile immer mehr das Gefühl, das viele Filme um einiges mehr mitmachen, als man ihnen so zutraut.
 
Noch eines von der anderen Seite. Auch hier wird nur der Himmel etwas flau, sonst ganz ok. Scheissflare leider, das hätt’s hier echt nicht gebraucht -.-
Wir waren nicht das einzige Pärchen. Sonst war aber sehr wenig los. Glaube die Tatsache, das der Turm, welcher eigentlich ein Geschäftsgebäude ist, für Touristen zugänglich ist. Wer also mal vorbeikommt: Auf jeden Fall einen Abstecher wagen, kostet 2 Euro oder so.
French business man.
Schöne Kontraste und interessante Szene hier. Hab mich aber zugegeben nicht mehr getraut 😀
 
Die Schatten warfen ein tolles Muster…
Kategorie: Olga in front of things.
Omi vs. Biker.
 
Acros <3
Mal wieder schönes Licht am Nachmittag. Könnte mal einfach nur mit 10 Rollen SW und Farbe und einer gescheiten 6×6 so Straßenszenen aufnehmen. Zeitlos schön.
Hab mich gefragt, ob man den Dampf ganz hinten wohl sehen würde. Scheinbar ja.
Wieder mal im Zentrum. Kategorie: Olga in front of things.
 
 
Kiddo eher uninteressiert.
Pariser Fahrradcops. So badass, die haben sogar den “Police”-Schriftzug auf dem Rahmen.
 
Unser Viertel, wie immer viel los.
 
Letzer Film, trix +2,5. Weiß auch nicht warum, aber so Viecher faszinieren mich ja jedes Mal.
Alle sind happy.
Dämmerung setzte gerade erst ein. Eigentlich noch zu früh für so nen Push, aber ich wollte unbedingt 😀
 
So langsam wurde es dunkel, der trix konnte zeigen was er draufhat. Sind an dem Abend übrigens relativ ziellos ein wenig flaniert.
Gegenüber vom Louvre glaube ich. Eines der wenigen Bilder die mit dem Portra +1 schön wurden UND bei welchem die Kiev nicht 30% überschnitten hat -.-
Mh, Fokus auf den Hintergrund wäre hier wohl schöner geworden.
Metrostation, geschäftige Leute.
 
Abenteuer des Alltags.
Ja ok, bisschen zu dunkel.
Der Scanner machte bei dem Film irgendwie was er wollte. Musste teilweise schon korrigieren. Siehe die Randmarkierung, die sollte eigentlich gelb sein.
Ok, letzter Tag. Das Wetter, welches es bis hier wirklich gut mit uns meinte, schlug langsam um. Uns Wurst, wir hatten gut geplant und machten uns auf ins Louvre.
Nette Details.
Sind direkt von unten rein, also von der Metrostation, da kommt man dann direkt hier raus. Tolle Formen.
Muss sagen, das Museumsgelände kam mir eher vor wie eine Einkaufspassage mit paar Bildchen zwischendrin. Schlägt schon sehr auf die Atmosphäre.
Infoterminal. Übrigens auch hier: Unter 26 for phreee.
 
 
Ich habe mal ein wenig aufgepasst; mir fielen wenige Besucher auf, die sich intensiv mit den Werken auseinander setzten. Ich würde mal schätzen, 70% der Touristen laufen einfach nur durch, damit es nachher heißt: “Ja, ich war im Louvre, war voll supi…”.
Ja Mona Lisa, voll super, erstmal ein Handybild machen und auf Facebook stellen. “Mona Lisa omg so awesum!!!!111”. Bigottenvolk.
 
Mir haben die einfachen Dinge besser gefallen. Diejenigen, auf die sonst keiner achtet.
Ein wenig Vegetation im Parterre. Fand ich sehr hübsch.
Manchmal passt die Vignette einfach.
Halber Tag rum, eigentlich alles abgeklappert. Also mal wieder Spazieren.
Hier wieder der Pro400 auf 1600 entwickelt (fälschlicherweise). Erstaunlich gut geworden.
Eines meiner Lieblingsbilder. Selten so ein scharfes (Fokus auf Schriftzug) mit der Kiev gemacht.
Invisible man with paper.
 
 
Der Film hat mangels Bewegung beim Fixieren ein paar Streifen abbekommen. Zum Glück nicht allzu tragisch.
 
Abendstimmung.
Sicher ist sicher. Auch zu Fuß.
Langweilig, aber eine meiner liebsten Nachtaufnahmen. Das Korn wird einfach super.
Hier hat sich das Geknipse mal bezahlt gemacht. Saudunkel, schnell fokussiert und abgedrückt. Wie immer mit 2.8, was ja schon eine Herausforderung ist. Hab mich beim Scannen sehr gefreut, dass alles passt, auch wenn sicher immer noch Glück dabei ist.
Und damit bin ich durch. Respekt, wer hier angekommen ist, hoffe ihr werft jetzt alle das Digitalklump aus dem Fenster und macht euch auf nach Paris. I would.

Kommentare

Arne sagt:

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Arne sagt:

Exzellent. Hat ja auch nur gefühlte 5 Jahre gedauert 😉

Steven sagt:

Ein Monster-Beitrag, da scrollt man schon eine Weile 😉 ist’s aber auch wert – schöne Eindrücke. Vor allem die Farb-Aufnahmen im Mittelformat, aber auch die Streetszenen, klasse.

Pascal sagt:

Grandios. Macht Lust auch mal nach Paris zu fahren…auch wenn ich nirgends mehr kostenlos reinkomme.
Dass die Diana nichts machen wollte ist wirklich schade, aber so ist das mit dem Plastikkram. 😉

basti sagt:

Superschöne Bilder. Wahnsinnig gute Entwicklung (in beider Sinne) von Dir. Ach ja ein bisschen Gespür ist bei dem Glück auch dabei 🙂

Mobil ist der Eintrag leider ein wenig zu lang. Da streiken diverse Geräte.

Philipp sagt:

Sehr geil. Alle 15 min auf der Arbeit eine kurze Pause gemacht und weiter Bilder geguckt. Und es sind ein paar echt Schätzchen dabei!

Pet-R sagt:

Wow, was für ein riesiger Bilderberg! Super Aufnahmen, gefällt mir größtenteils sehr gut. Und Respekt, so eine Tour rein analog zu fotografieren. Die hinterher alle zu entwickeln und zu scannen hat doch bestimmt so lange wie die Reise selbst b.t.w.: Deine Olga ist sehr fotogen! 😉
Gruß Pet-R

Franzl sagt:

WOW! Weiß gar nicht was mich mehr begeistert, die super Fotos oder deine sweete Freundin. Glückwunsch zu Beidem jedenfalls ;))

Bernd sagt:

toll! schöne bilder! weiter so!

Sehr nette Bilder 🙂 Der Artikel hat mir sehr gefallen! 🙂 Immer weiter so 🙂

Chris sagt:

wow. Echte Schätze! Hat Spaß gemacht die Strecke durch zu scrollen!

Marc vm sagt:

Tolle Impressionen dabei.
Allerdings viel zu viel auf einmal. Aber ehrlich gesagt kaum zu verarbeiten.

Da streikt mobil auch einiges. Splitte solche Sachen doch mal in mehrere Artikel. Das wird allem gerechter, den Bildern und auch den Texten dazu. Die mag ich nämlich auch.

Sebastian sagt:

Jup ist notiert. War auch eine Ausnahme.

Klara sagt:

Ich find die langen Einträge toll, da kann man sich auch mal ne halbe Stunde drin verlieren. Das “Problem”, dass ich bei Tageslicht Tri-X +2 schießen musste, hatte ich auch schon öfter. Hab dann angefangen, den Film zu wechseln, auch wenn er noch nicht voll war, und später wieder einzulegen, wenn’s vom Licht her gepasst hat. Hab meistens angefangene 400/800/1600 in der Tasche, man muss dann schon genau beschriften, um nicht durcheinander zu kommen, bis wo man den Film verschossen hat…. 🙂

jens sagt:

uiuiui ich finde die menge ja leicht bedenklich. aber schöne ergebnisse. paar echte burner dabei.

Christian sagt:

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Christian sagt:

Vielen Dank für diesen superlangen Fotoartikel! Deine Bilder sind sehr nah, das gefällt mir!
Hat Spaß gemacht, Deine Bilder zu gucken, müsste auch mal wieder nach Paris…

DonPaolo sagt:

Eine wirklich großartige Serie!!!

Vielen Dank fürs Zeigen.

hAnnes sagt:

Woooow! Macht Lust auf mehr. Das sind wenigstens mal ansehnliche Straßenaufnahmen, nicht wie bei manch anderem Blogger. 🙂 Ganz großes Kino, auch die Bildtitel haben mich erheitert. Nächste Woche bin ich in Paris… ai!

Sebastian sagt:

Na dann mal viel Spaß und lass was sehen!

Steven sagt:

Wow, echt tolle Bilder dabei.

Dennis sagt:

Sind echt einige beeindruckend gute dabei. Besonders der Treppenaufgang in Versailles, bei welchem du noch auf eine Person gewartet hast, finde ich besonders gelungen. Um nur eine Aufnahme zu nennen.

Markus sagt:

Sooo viele Bilder – da sind eine ganze Menge dabei, die mir richtig gut gefallen! Hat Spass gemacht diesen fetten Eintrag auf dem iPad zu genießen 🙂

Werde wohl am Wochenende auch nur die Analoge mit nach Wien nehmen 😉

Sebastian sagt:

Ausgezeichnet, bin gespannt!

Geil geil geil geil!!!!!!

Catherina sagt:

Ich liebe deine Fotos.

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